Automatische Prüfung der Patientendaten vor der Falleröffnung
Wie ein Gesundheitsdienstleister über 1'000 Aufnahmen pro Tag innerhalb der Zwei-Stunden-Frist prüft – ohne dass Pflichtprüfungen dem Zeitdruck zum Opfer fallen.
Für die Aufnahme in Spital oder Klinik prüfte eine Fachperson die Patientendaten aus dem Anmeldeformular von Hand – ausgefüllt von den Patientinnen und Patienten oder von der Hausarztpraxis. Erst danach wird der Fall eröffnet; die Leistungen werden erfasst und den Versicherern sowie den Patientinnen und Patienten in Rechnung gestellt. Bei über 1'000 Fällen pro Tag und einer SLA von zwei Stunden blieben Pflichtprüfungen aus – mit dem Risiko fehlerhafter Abrechnungen, etwa falscher Versicherungsansprüche.
Ein Roboter liest die Daten aus dem Anmeldeformular und ergänzt sie aus der zentralen Patientendatenbank, unter anderem mit der Sozialversicherungsnummer. Er ermittelt die Versicherung, holt die Deckungsinformationen und prüft die Angaben zu den Zuweisenden. Die meisten Fälle laufen ohne Eingriff durch; fehlen oder stimmen diese Angaben nicht, geht der Fall zur manuellen Prüfung. Bei unerwarteten Fehlern verschickt der Roboter automatisch eine Benachrichtigung.
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