Die Wochenrechnungen entstehen in Paketen, die das ERP verarbeiten kann – die Mitarbeitenden konzentrieren sich auf Doppelverrechnungen
Wie ein Gesundheitsdienstleister seine wöchentlichen Rechnungen an die Versicherer automatisch erstellt – in Paketen von bis zu 1 Mio. CHF, weil das ERP sie nicht alle auf einmal verarbeiten kann
Der Gesundheitsdienstleister stellt wöchentlich Rechnungen an die Versicherer, über ein breites Spektrum medizinischer Leistungen. Die Abrechnung läuft in drei Kategorien: ambulante Versorgung, stationäre Leistungen und wiederkehrende ambulante Behandlungen. Der abrechenbare Betrag schwankt von Woche zu Woche, weil er von den Vertragsbedingungen des jeweiligen Versicherers abhängt. Hinzu kommt die hohen Datenmengen: Zusammen mit den Grenzen des ERP-Systems, das solche Datenmengen nicht bewältigt, lassen sich nicht alle Rechnungen gleichzeitig verarbeiten.
Alle drei Abrechnungskategorien laufen heute zentral über eine RPA-Lösung. Die Mitarbeitenden füllen ein konfigurierbares Formular aus – etwa mit Falltyp, Abrechnungszeitraum und Versicherer – und starten damit den Roboter. Er meldet sich am ERP an, exportiert die abrechnungsrelevanten Daten und teilt sie auf Basis eines festgelegten Höchstbetrags in Pakete von bis zu einer Million Franken auf. Anschliessend setzt er die Metadaten, bestimmt die zu fakturierenden Positionen und lässt das ERP die Rechnungen erstellen. Da die manuelle Arbeitslast sinkt, können sich die Mitarbeitenden auf besondere Fälle wie doppelte Rechnungsstellungen konzentrieren – das verbessert die Genauigkeit der Abrechnung.
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